Diese Homepage ist für den Internet Explorer bei 800x600
Bildpunkten optimiert

Heiner Dähne, Am Sandhof
68, 63654 Büdingen
Tel.: 06042/3463 oder Mobil: 0175/8324729
Bitte per Telefon
kontaktieren!
"Hovawart-Hunde"
- vor 20 Jahren hätte man noch gerätselt, um welche ausländische Hunderasse es
sich dabei handeln würde. Aber es ist eine deutsche Hunderasse: das altdeutsche
"Hovawart" bedeutet nur "Hofwächter" - also ein alter
deutscher Bauernhund, der nicht nur robust sein musste, sondern auch nicht
jagen durfte, ein Vorrecht der Adeligen, das dieser bei Übertretung mit
drakonischen Strafen belegte.
Diesen
Hund gab es Anfang des 20. Jahrhunderts nicht mehr. Erst in den 20er Jahren ist
er wieder zurückgezüchtet worden, und es ist dabei ein wunderschöner Hund
entstanden. Nach dem Rassestandard ist der Hovawart ein mittelgroßer,
kraftvoller, langhaariger Gebrauchshund. Er ist hart, wetterfest,
unerschrocken, aufmerksam und kann ausgezeichnet laufen und springen. Rüden
haben eine Schulterhöhe von 63-70cm, Hündinnen von 58-65cm. Die Geschlechtsunterschiede
sind deutlich erkennbar.
Neuer
Zuchtrüde „Goliat vom Marienbrunnen“
genannt Leo
Familienfreundlich
Es gibt
Hovawarte in den Farbtönen Blond, Schwarz und Schwarzmarkenfarbig. Der „Verein
deutscher Hovawarte“ züchtet auch noch eine löwenfarbige Variante. Der Verein
ist aus einer Zuchtgemeinschaft entstanden; er hat sich als Zuchtziel gesetzt,
den Hovawart in seiner ganzen familienfreundlichen Art zu erhalten. Daher
werden bei der Körung auch nur die vorhandenen Schutzhundeigenschaften
überprüft. Es wird aber keine den Schäferhunden angeglichene Schutzhundprüfung verlangt.
Um gegenüber anderen und größeren Vereinen bestehen zu können, müssen aus den Welpen durchweg gute Hunde werden. So erfreut es natürlich das Züchterherz, wenn die neuen Besitzer zu Besuch kommen und stolz ihren Hund präsentieren oder wenn sie Fotos schicken und über die Entwicklung ihres Hundes berichten.
Zuchtrüde
„Aico“ und Hündin „Laika“
(Frühjahr 2003)
Die
Hunde wachsen frei auf einem 2.000m2 großen
Grundstück, das zu einem ehemaligen Forsthaus gehört, auf. Viele Besucher
verstehen nicht, wenn sie gebeten werden, sich vorher telefonisch anzumelden.
Kommen sie trotzdem unangemeldet, werden sie am Zaun von einer Gruppe drohend
bellender Hunde erwartet. Auch wenn die Hunde gerufen werden, reagieren sie nur
sehr zögerlich. Hovawarte verteidigen die Grundstücksgrenze. Wenn die Gäste
aber mit dem Hausherrn auf dem Grundstück sind, dann sind die Hunde nur noch
freundlich und ausgesprochen kinderlieb. Und das auch, wenn gerade Welpen da
sind.
Als
Züchter dieser seltenen Hunde ist es für mich die schönste Zeit des Jahres, die
trächtige Hündin zu beobachten, wie sorgfältig sie das Lager für den Wurf
aussucht. Und dann die meist umkompliziert
verlaufende Geburt mitzuerleben. Wie winzig doch die Welpen sind, blind und
hilflos auf die Mutter angewiesen. Wie schnell sie aber heranwachsen: Mit zwölf
Tagen öffnen sich langsam die Augen, sie fangen an, herumzukrabbeln, bald kommt
das erste zaghafte Bellen, und sie nehmen die Außenwelt zur Kenntnis.
Mit
etwa 4 Wochen wird schon zugefüttert, mit sechs
Wochen wird die Hündin abgesetzt und von ihren saugenden Kindern befreit, die
Rangkämpfe beginnen, das Auseinandersetzen mit erwachsenen Hovawarts, das
Erkunden des Grundstücks und das Spielen mit menschlichen Wesen. Zukünftige
Besitzer erfreuen sich an der sichtbaren Entwicklung ihres Welpen und können es
kaum erwarten, bis dieser zu ihnen kommt. Aber erst erfolgt noch die Impfung
und Tätowierung im Ohr, ab acht Wochen können dann die Welpen in ihre neue
Umgebung.
Welpen 1 Woche alt
Welpen 4 Wochen alt, das erste Fressen
Welpen 8 Wochen alt, jetzt können sie zu ihren zukünftigen
Besitzern kommen
Die Hovawarte
passen sich uns in vielerlei Hinsichten an: sie müssen wie Kinder erzogen
werden, das kann bis zu 2 Jahren dauern. Aber sie wollen sich dabei nicht nur
austoben – viel häufiger blicken sie uns dabei so an:
Hovawart-Rüde (schwarzmarken)
6
Monate alt
Wer
kann ihm dann noch böse sein?
Und
dann haben sie noch eine Vorliebe: sie baden gerne. Und wo: natürlich auch auf
Mallorca.
2 blonde Hovawart – Rüden aus
meiner Zucht beim Herumtollen im Meer bei Alcudia
3 Hovawarte aus dem letzten Wurf